Gelnägel selber machen: Tipps & Tricks

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Der Gang ins Nagelstudio gehört für viele zur regelmäßigen Beauty-Routine. In Zeiten von pandemiebedingten, wiederkehrenden Lockdowns weichen darum viele auf selbst gemachte Gelnägel aus. Der semi-permanente Nagellack hält länger als herkömmlicher Nagellack und verziert selbst bei ungeübter Maniküre die Nägel problemlos eine gute Woche. Wer sich entscheidet, Gelnägel daheim selbst zu machen, sollte am besten immer den Anweisungen der Hersteller folgen.

Die Basics für selbst gemachte Gelnägel

Semi-permanenter Nagellack härtet unter LED- oder UV-Licht aus. In dieser Eigenschaft unterscheidet er sich vom sonstigen, lufttrocknenden Nagellack. Und dieser Eigenschaft verdankt er seine längere Makellosigkeit. Um aber ein möglichst lang anhaltendes Ergebnis zu erzielen, sollte man ein paar Dinge vor und nach dem Auftragen von UV-Gellack beachten.

Die Nägel für die DIY-Maniküre vorbereiten

Zunächst wollen die Nägel in Form gefeilt werden, sodass sie nicht kratzen oder eckig und kantig sind. Die ins Nagelbett wachsende Nagelhaut sollte vorsichtig entfernt werden. Am besten weicht man die Nägel vor diesem Prozedere 5 Minuten in Seifenwasser ein. So wird die oft trockene Nagelhaut schön geschmeidig und lässt sich mit einem Spatel leichter zurückschieben, wo man sie mit einer extra dafür designten Zange vorsichtig stutzen kann. Danach kann die Nageloberfläche mit einer Bufferfeile angeraut werden. So hält der UV-Lack noch besser.

Den Gellack aufbringen und aushärten

Nach der Vorbereitung sollten die Nägel mit einem Cleaner von Rückständen und Fett befreit, danach mit einem Wattepad getrocknet werden. Erst danach folgt der Gellack. Meist wird empfohlen, zunächst einen UV-Klarlack als Base aufzutragen. Dieser sorgt dafür, dass der UV-Nagellack später leichter abzulösen geht und schützt außerdem den Nagel. Wichtig ist, zu vermeiden, dass UV-Lacke auf die Haut rund um den Nagel geraten. Besonders beim Aushärten kann das zu einem Spannungsgefühl führen – und später dazu, dass der Lack nicht so lange hält, wie er sollte.

Also: Zuerst wird der Base-Lack aufgetragen und unter der UV- oder LED-Lampe getrocknet. Diesen Unterschied zu kennen ist elementar, weil ein UV-Lack unter LED-Licht nicht aushärtet und ein LED-tauglicher Nagellack nicht unter einer UV-Lampe.
Gelnägel selber machen
Danach wird der Farblack aufgetragen. Wer ihn in zwei dünneren Schichten aufträgt, erreicht nicht nur ein intensiveres Farbergebnis, sondern kann die jeweiligen Schichten auch sicherer unter der UV-Lampe aushärten. Dabei sollten die Nägel nach jedem Auftragen von Gellack unter die Lampe gelegt werden. Sprich: Auftragen, austrocknen, gegebenenfalls zweite Schicht auftragen, wieder trocknen. Die Zeit von 60 Sekunden sollte nicht unterschritten werden.

Zum Schluss wird der Top Coat Lack aufgetragen und ebenfalls aushärten gelassen. Es gibt matten und glänzenden Top Coat. Diese letzte Schicht ist essentiell für die lange Lebensdauer von semi-permanenten Gellacken.

Die lackierten Gelnägel reinigen

Mit einem Cleanser wird zuletzt der Top Coat gereinigt. So werden überschüssige Rückstände entfernt. Im Nachgang ist es ratsam, die Nagelhaut mit Ölen oder Nagelhautcremes zu pflegen. Sie könnten unter der intensiven Behandlung mit alkoholhaltigen Cleansern oder acetonhaltigen Nagellackentfernern leiden.


Fotos von cottonbro von Pexels

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