DIY-Trend: Selber nähen!

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Was vor zwei, drei Generationen aus der Notwendigkeit heraus geboren wurde, ist mittlerweile zu einem super Trend geworden: Kleidung selber schneidern, nähen oder getragene Lieblingsstücke mit witzigen Details und Accessoires aufpeppen. Während Nähen vor wenigen Jahren noch eher in die Kategorie hausmütterlicher Biederkeit gefallen war, wurde diese Handwerkskunst vom Muff alter Vorstellungen befreit und in den DIY-Trendhimmel befördert.

Ein paar Inspirationen für DIY-Mode für die trendige Tussi

Wie oft steht man vor dem Schaufenster oder sitzt vor dem Onlineshop und ärgert sich darüber, dass es das coolste Shirt im Sortiment nur für Männer gibt?! Aber mit ein paar gekonnten Schnitten und Stichen ist das kein Problem mehr. Einfach das Männer-T-Shirt in der passenden Größe kaufen und schon kann man sich daheim selbst ans Werk machen und aus dem tollen Shirt ein noch tolleres Girlieshirt schneidern – inklusive Einzigartigkeitsgarantie.

Dafür das T-Shirt auf links wenden, anziehen und die eigenen Maße (Taille, Ärmellänge, Schulterweite, Ausschnitt, Gesamtlänge) mit Schneiderkreide andeuten. Ausziehen und die Linien vervollständigen. Dabei immer die Umnähkanten mitdenken. Und nun geht’s mit Nadel, Faden und Nähmaschine ans Werk.

Noch einfacher ist es, wenn aus dem T-Shirt ein feminines Top geschneidert werden soll. Das erleichtert nämlich die Schritte beim Nähen der Ärmel und ist damit besonders für Nähmaschinen-Neulinge vielleicht die leichtere Übungsvariante. Nicht zuletzt lassen sich auch ärmellose Tops super schick mit Stretchjeans, Blazer oder Blouson und High Heels kombinieren.

Auch super: Ein T-Shirt kann mit recht geringem Aufwand in ein tolles Bandeau-Top oder einen kessen Minirock verwandelt werden. Dazu benötigt man neben einer Schneiderschere und Maßband nämlich nur ein weiches Gummiband im passenden Umfang und schon kann man sich mit Nadel und Nähmaschine ein einzigartiges Kleidungsstück nähen.

Selber nähen zu können hat den großen Vorteil, dass die trendbewusste Tussi von heute…

… endlich auch coole Shirts tragen kann, die es im Handel ursprünglich nur für männliche Kundschaft zu kaufen gibt,
… dem beinahe ausgedienten Lieblingsteil noch mal neues Leben einhauchen,
… den Kleiderschrank um ein schickes, neues altes Kleidungsstück bereichern,
… aus einem 08/15-Hemd oder -T-Shirt mit Leichtigkeit ein absolutes Unikat kreieren kann,
… ganz persönliche und personalisierte Klamotten schneidern kann, die sich auch perfekt als Geschenk zu jeglichem Anlass eignen!

Noch ein paar Trendtipps für Selbernäherinnen

Wer die bevorstehende kalte Jahreszeit nun gerne ausnutzen möchte, um seine DIY-Skills an der Nähmaschine aufzupolieren, dem können diese Tipps vielleicht den Einstieg etwas erleichtern:

1. Die Trendfarben für die kühle Herbst- und Wintersaison 2017 sind warme, rotbraune Töne bis ins Bordeauxrot – perfekt kombinierbar mit Schwarz, Weiß oder hellem Rosé.
2. Die Trenddesigns für Herbst und Winter 2017/2018 sind Fransen und Raffungen, die einerseits wunderbar kaschieren, andererseits Dynamik ins Outfit bringen.
3. Angesagte Stoffe sind diesen Herbst und Winter neben Denim auch Cord und Samt, aus denen zum Beispiel Steppjacken entstehen können.

Wer sich im Winter lieber warme Gedanken macht und die heimische Garderobe schon einmal auf die nächste Sommersaison vorbereiten möchte, kann sich an diesen Trends für 2018 orientieren:

In Sachen Muster und Design bleibt im Frühjahr und Sommer 2018 kein Stein auf dem andern: Streifen, Häkelschick und Spitzen werden kommen.
Der Oversize-Trend wird sich hingegen fortsetzen und zusätzlich um Maxikleider erweitern – für DIY-Tussis perfekt, so lassen sich die Stücke aus 2017 durch Patches, Accessoires und einfache Schnittveränderungen optimal für eine weitere Saison pimpen.
Im Sommer sind natürlich leichte, fließende Stoffe angesagt, aus denen Einteiler, Twin-Sets oder Röcke und weite Hosen genäht werden können.

Tutorials, Nähmuster und Schneideranleitungen gibt es gratis im Internet, nun müssen nur noch die Basics angeschafft werden: Maßband, Nähgarn, Stoffklammern und -schere, Schneiderkreide, Lineal und Rollschneider, Nahttrenner, Bügeleisen und natürlich eine Nähmaschine.

Hier ist die Auswahl riesengroß, sollte aber mit bedacht getroffen werden. Auch hier kann man sich vorab über die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Modelle ausführlich im Netz informieren. Wer den Unterschied einer Haushaltsnähmaschine und einer Coverlock-Nähmaschine kennt, dem fällt die Entscheidung sicher etwas leichter.

Foto von mango.com/de

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