Herbst/Winter 2017: 4 aktuelle Modetrends kurz erklärt

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Die aktuellen Herbsttrends für Fashionistas sind mittlerweile offiziell definiert. In der Kategorie Stoffe sind im Herbst 2017 Jeans und Cord ganz vorne mit dabei. In Sachen Farbe dominieren Rottöne in allen möglichen Nuancen – gern auch knallig und laut, um der herbstlichen Tristesse den modischen Kampf anzusagen. Und wer dann noch mit Rüschen und auffälligen, großflächigen Prints arbeitet, hat den Herbstlook 2017 perfektioniert. Damit modebewusste Tussis wissen, wovon auf den Laufstegen und in den Modemagazinen die Rede ist, stellen wir die aktuellen Modetrends an dieser Stelle mal kurz vor.

Modetrend #1 im Herbst/Winter 2017: Athleisure

Was auch diesen Herbst noch immer geht, sind Yoga Pants, Strumpfhosen und Leggins unter weiten Wollpullovern, langen Kapuzenpullis und Windbreakern. Zusammengefasst wird dieser sportliche Freizeitlook als Athleisure. Der Name setzt sich aus den englischen Begriffen „athletic“ für sportlich und „leisure“ für Freizeit zusammen. Und das erklärt den Modetrend eigentlich im Grunde auch ganz gut. Bei Athleisure geht es um einen sportlichen Look in der Freizeit. Fürs Büro eher untauglich, wobei das natürlich branchenabhängig ist, aber in der Uni ein bequemes Outfit, das schnell zusammengestellt ist.

Modetrend #2 im Herbst/Winter 2017: Color-Blocking

Color-Blocking ist weniger das Ausschließen von Farben, als vielmehr das Abgrenzen von deutlichen Kontrasten. Es geht beim Color-Blocking darum Farbkombinationen zu erschaffen, die sich komplementär zueinander verhalten. Etwa Blautöne mit Gelbtönen, Lila mit Grün, Rot mit Pastelltönen. Allerdings sollten nicht zu viele verschiedene, kontrastierende Farben zusammen getragen werden. Bei diesem Modetrend sollte man Kontraste bewusst einsetzen und stets mit einem neutralisierenden Farbton, Grau etwa, kombinieren.

Modetrend #3 im Herbst/Winter 2017: Dad-Style

Ein Modetrend, der zwar zunächst nach Männerfashion klingt, aber durchaus auch von Frauen gekonnt realisiert werden kann. Wichtigstes Element dabei: Vattern’s Achtzigerjahre-Modesünden. Das heißt, für Frau, es darf etwas maskuliner werden, als nur eine Hose im sogenannten Boyfriend-Schnitt. Die zerrissenen, zerschnittenen Jeans sind längst aus keiner Fußgängerzone mehr wegzudenken. Wer aber einen Schritt weitergehen will, kann Jacketts mit männlichen Schnitten oder Bomberjacken mit Plisseeröcken kombinieren. Weiße Tennissocken dürfen über den knöchelhohen Halbschuhen herausragen und Baseballcaps gehen eh immer.

Modetrend #4 im Herbst/Winter 2017: Menocore

Wem der Dad-Style zu maskulin ist, der kann sich am Kleiderschrank seiner Mutter orientieren. Menocore setzt sich aus Menopause und Hardcore zusammen und beschreibt den Look, der bis zum Herbst 2017 den Bestagerinnen vorbehalten war. Schlichte Basic-Teile in etwas biederen Farben – etwa beige Stoffhosen und hellgraue Rollkragenpullover oder karamellfarbene Strickjacken auf einer taillierten Streifenbluse kombiniert mit einem langen Rock – machen Outfits im Menocore-Stil aus. Dabei wirkt der Look gerade durch seine Strenge und zurückhaltende Kühle feminin und sexy. Statt zu viel zu zeigen, ist die Idee hinter diesem Modetrend eher die Hochgeschlossenheit, transportiert durch Rollkragen, Blusen und Gehröcke.

Foto von www.paulmemoir.com

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