“Tussi Vier Jahreszeiten“ – Welcher Farbtyp bist Du?

0 Kommentare

„Nein, nicht das schwarze Teil. Schwarz macht Dich blass.“ Bestimmt hat jede Tussi so einen Ratschlag schon einmal gehört. Doch stimmt das immer? Mitnichten. Es gibt tatsächlich auch Mädels, die durch helle Gelbtöne blass wirken. Andere können in Violett oder Pink unscheinbar und fahl wirken. Aber wie findet man das denn raus? Nicht bei jeder Shopping-Tour ist jemand dabei, der Tipps gibt. Nicht in jeder Umkleide ist eine Verkäuferin greifbar, die man um Rat fragen könnte. Und online können Farben auf dem Foto gleich nochmal ganz anders wirken, als später dann das Teil, wenn man es in der Hand hält.

Um seine Idealfarben herauszufinden, gibt es ein paar simple Tricks. Farbtypen sind nämlich wie eine Pizza „Quattro Stagioni“ in vier Jahreszeiten eingeteilt. Diese geben schon direkt Aufschluss darüber, welche Tussi grob zu welchen Farben und Nuancen greifen sollte.

Die vier Farbjahreszeiten kurz erklärt

Tatsächlich werden die Farbtypen auch als Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintertyp bezeichnet. Dabei teilen sich die vier Jahreszeiten in zwei Hauptkategorien auf: die kalten und die warmen Farbtöne.

Grob lässt sich sagen: Frühling- und Herbst-Tussis brauchen warme Farben, Sommer- und Winter-Tussis kalte Farben.

Grob deshalb, weil es auch sogenannte Mischtypen gibt. Allerdings gibt es nur warme und kalte Mischtypen. Es gibt also keine Tussi, die in kalten und warmen Farben gleichermaßen erstrahlt. Auch Misch-Tussis lassen sich also den Kategorien kalt und warm zuordnen.

Passende Farben für die Frühlings-Tussi

Wie bereits gesagt ist die Frühlings-Tussi ein warmer Farbtyp.

Sehr gut passen zu ihr klare, erdige Farbtöne, beispielsweise Orange und Terracotta oder rötliche bis karamellfarbene Braunnuancen. Überhaupt sind Übergangsfarben wie auch Apricot, Lachs und Korall sehr gut für den Frühlingstyp.

Finger weg hingegen sollten sie lassen von grellen, dunklen und schweren Farben.

Die Farben des Sommertyps

Sommertussis erstrahlen am besten in kalten, zarten Farbnuancen.

Gut geeignet sind die aktuellen Nude-Trends und der Dauerbrenner Pastell (Mintgrün, Flieder, Rosa). Auch gut passen Weiß und Hellblau, aber auch Graustufen. Wobei diese nicht allzu dunkel gewählt werden sollten. Anthrazit ist für die Sommertussi schon ein zu harter Kontrast.

Was gar nicht geht sind nämlich solche harten Kontraste. Color-Blocking etwa ist für Sommertussis ein absolutes No-go.

Diese Farbtöne sind wie gemacht für Herbst-Tussis

Herbsttypen sollten sich in ihrer Farbwahl gedeckt halten.

Inspiration für ihre idealen Farbnuancen finden Herbst-Tussis in der Natur. Gut stehen ihnen besonders Rotschattierungen und Goldnuancen bzw. alle Farbtöne, die sich in diesem Spektrum bewegen. Auch in Petrol, Senfgelb oder Olivfarben sehen Herbst-Tussis hervorragend aus.

In schreienden Farben und bunten Kombinationen verliert der Herbsttyp seinen Schimmer. Darum das lieber lassen.

Die Winter-Tussi und ihre Farben

Sie sind die einzigen, denen auch harte und kalte Kontraste wunderbar stehen.

Unbedingte Must-haves für Winter-Tussis sind intensive, schwere Farben. Dunkle Farbtöne sind für Wintertypen besonders kleidsam. Anthrazit, Dunkelbraun, kräftige Pink- und Violetttöne, Navyblau und Flaschengrün stehen dem Wintertyp gleichermaßen gut.

Was gar nicht geht ist bei Winter-Tussis der Griff zu warmen Knallfarben wie Orange, Rot oder Sonnengelb.

Woher weiß ich welcher Typ ich bin?

Dafür gibt’s vorab einen DIY-Schnelltest mit Schmuckstücken. Wer sich ein goldenes und ein silbernes Schmuckstück ans Gesicht hält wird schnell sehen, welcher Farbton das Gesicht mehr zum Strahlen bringt. Dann ist zumindest schon einmal klar, ob man eher der Typ für warme (Gold) oder kalte (Silber) Nuancen ist.

Zur weiteren Unterscheidung reicht ein Blick auf den Hautton, die Haarfarbe und die Augenfarbe.

1.
Die klassische Frühlings-Tussi hat eine helle pfirsichfarbene bis roségoldene Gesichtsfarbe mit leichtem Gelbstich. Auch ein Anzeichen, dass man ein Frühlingstyp ist, sind leichte Sommersprossen, die sich aber nur im Sommer zeigen.

Die Augen der Frühlings-Tussi sind meist Blau oder Grün mit grauer Basis. Aber auch strahlendes Gelbbraun ist zu finden.

Die Farbtöne der Haare liegen meist im hell- bis mittelblonden Bereich.

2.
Wenn sie öfter hört: „Du hast so eine rosige Haut“. Dann ist typischer Weise die Sommer-Tussi gemeint. Ein gutes Unterscheidungsmerkmal für unsichere Tussis ist: Wenn sie im Sommer ohne große Anstrengung schnell braun wird, ist sie potentiell der Sommertyp.

Die Sommer-Tussi hat meist klar blaue bis blaugraue Augen. In Ausnahmefällen auch mal braune.

Meistens hat sie aschfarbene Haare, die zwischen blond und braun rangieren. Was sie definitiv nie hat sind rote oder rot schimmernde Haare.

3.
Oliv- oder bronzefarbene Hautfarbe sind ein Hauptmerkmal der Herbst-Tussis. Absolute Sonnenunempfindlichkeit ein weiteres. Das Ganze oft in Verbindung mit Sommersprossen, die ihrerseits wiederum einen rötlichen Hellbraun-Ton haben.

Die Augenfarbe der Herbst-Tussi ist in der Regel braun, gegebenenfalls auch grün.

Ihre Haare sind hingegen nicht selten Rot oder Rotbraun. Auch dunkelblonde und dunkelbraune Herbsttypen gibt es allerdings.

4.
Eine typische Winter-Tussi hat eine sehr blasse, alabasterfarbene Haut, die es ihr schwer macht, im Sommer braun zu werden. Hin und wieder wirkt die Haut fahl und neigt zur Bildung von dunklen Augenringen.

Ihre Augen erstrahlen hauptsächlich in vorrangig dunklen Blau- und Braunnuancen. Es kommen aber auch dunkle Grüntöne vor.

Klassische Haarfarben des Wintertyps sind dunkelbraun, blauschwarz oder tiefschwarz.

Farbberatung vs. Intuition

Mit dem Hintergrundwissen über passende Farbkombinationen zum eigenen Typ sitzt der Griff zur passenden Garderobe – in jeder Jahreszeit – immer sicher. Wichtiger noch als jede Farbberatung ist aber der eigene Instinkt. Schön ist, was gefällt und worin man sich wohlfühlt. Und es überrascht nicht, dass sich die eigene Intuition und die Theorie der Farbberatung oft ohnehin überschneiden.

Foto von www.etsy.com

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.