Wenn Tussis heiraten – 5 Tipps fürs Braut-Shopping

0 Kommentare

Manche wissen ja schon im Kindergartenalter ganz genau, wie ihre perfekte Hochzeit einmal sein soll. Dazu gehört für viele auch das perfekte Brautkleid. Die Vorstellung ist vor dem inneren Auge glasklar, zerschellt aber oft an der Realität. Denn das Braut-Shopping kann überraschend stressig werden. Schließlich haben die wenigsten schon einmal eines anprobiert. Und es ist das wahrscheinlich teuerste Kleid, das man als Fashionista jemals besitzen wird. Außerdem ist das Brautkleid der Maßstab für jede Hochzeitsfeier – ob im großen Stil im Ballsaal oder im kleinen, familiären Rahmen. So werden sich auch die Kleider für die Brautjungfern stilistisch am Brautkleid orientieren und im Idealfall passt es zur Gesamtkomposition der Hochzeitsfeier. Wie also können Tussis, die kurz davor stehen, ihr „Ja, ich will“ zu hauchen, den Stress ums Brautkleid reduzieren?

Tipp #1 zum Brautkleid: Recherche gibt Klarheit

Das Stöbern in Brautzeitschriften gehört zur Suche nach dem Traumkleid auf jeden Fall dazu. Seiten aus Magazinen herausreißen und eine Collage mit Wunschbrautkleidern basteln? Unbedingt! Ein wichtiger Bestandteil der Recherche ist außerdem, online zu suchen. Auch in Webshops finden sich traumhaft festliche Kleider nach Maß. In dieser so zusammengestellten Auswahl sollte die Braut in spe dann nach gemeinsamen Elementen suchen. Sind es eher voluminöse Kleider, die gefallen? Eher schlichte? Mit offener Rückseite oder ärmellos? Solche Gemeinsamkeiten geben einen guten Überblick darüber, welchen Stil das Wunschkleid ungefähr haben soll und führen bei der Suche schon mal in die richtige Richtung!

Tipp #2 zum Brautkleid: Eine Frage des Timings

Brautkleider passend zu schneidern oder umzunähen braucht Zeit. Nur selten findet man auf Anhieb ein genau passendes, das einem auch noch gefällt. Darum sollte man mit der Suche nach einem Brautkleid nicht zu spät beginnen. Vier bis acht Monate können schon einmal vergehen, wenn das Kleid wunschgemäß umgearbeitet werden muss. Zu früh mit der Suche zu beginnen, ist aber auch fatal. Eventuell findet man sonst zu einem späteren Zeitpunkt doch noch eines, das einem besser gefällt.

Tipp #3 zum Brautkleid: Wie soll das Traumkleid aussehen?

Ein Brautkleid passt nicht nur perfekt zum Stil der Braut und setzt deren körperliche Vorzüge gekonnt in Szene. Ein perfektes Hochzeitskleid passt auch zum Stil der Feierlichkeit. Wie aber schaffen Tussis es, dieses Kleid zu definieren? Am besten, indem sie sich auf drei, maximal fünf Adjektive festlegt, die ihr Traumkleid beschreiben. Möglich wären etwa „klassisch“, „glamourös“, „vintage“ oder „romantisch“. Es hilft, das Kleid so zu kategorisieren. So vermeidet die angehende Braut, dass ihre Auswahl zu groß wird. Bei der Suche nach Beschreibungen für das Wunschkleid kann es auch helfen, sich den Ort der Hochzeitsfeier vor Augen zu führen. Wird es eine schlichte Gartenfeier? Findet die Zeremonie in einer barocken Kirche statt? All das gibt Inspiration, nach einem Brautkleid zu suchen, das perfekt zu Braut und Feierlichkeit passt.

Tipp #4 zum Brautkleid: Passform, Größe und Komfortzone

Selbst, wenn sich die zukünftige Braut immer ein ausladendes Ballkleid vorgestellt hat. Beim Brautkleid-Shopping ist es wichtig, open-minded zu bleiben. Also ruhig auch mal ein Kleid ausprobieren, das Mama ausgesucht hat oder das der Brautjungfer so gut gefällt. Manchmal sehen objektiver ausgesuchte Kleider richtig toll aus und man verliebt sich unerwartet in eine ganz schlichte Pencil-Version, statt in das romantische Prinzessinnenkleid. Bei der Suche nach dem richtigen Brautkleid ist außerdem wichtig, Ruhe zu bewahren. Besonders da, wo es jeder Tussi weh tut: Wenn es nicht passt! Es ist keine Seltenheit, dass die normale Kleidergröße zu eng ist, wenn man das Brautkleid anprobiert. Die fallen alle immer kleiner, enger und zierlicher aus und werden später angepasst. Wichtiger, als auf die „richtige“ Größe zu achten, ist, das Kleid passend zur Figur auszuwählen. Selbst, wenn das ein oder andere Kilo noch verschwinden soll, bis zum großen Tag, die Körperform wird sich dadurch nicht maßgeblich ändern. Eine elegante Silhouette ist aber dann doch wichtiger, als eine kleine Nummer auf der Größenangabe.

Tipp #5 zum Brautkleid: Lass‘ dich nicht stressen!

Wenn man weiß, was man will und auf ein paar desillusionierte Anprobe-Sessions durch täuschende Kleidergrößen vorbereitet ist, kann eigentlich schon kaum mehr was schief gehen. Außer die Schwierigkeit, einen Termin im Brautstudio zu bekommen. An eine Verkäuferin zu geraten, die unsensibel und aufdringlich ist. Zu viel Geld für Accessoires, Änderungen oder nicht bedachte Ausgaben wie Schuhe, Schleier, usw. ausgeben zu müssen. Warum nicht, die Brautkleidanprobe Zuhause machen? Nur die BFF, Mutti, Schwesterherz und der kalt gestellte Prosecco. Klar, dafür muss man sich erstmal alles liefern lassen. Aber, who cares? Tussi heiratet ja schließlich nur ein Mal… Und warum nicht das Brautkleid online bestellen?! Gerade dem Budget wird das besonders gut tun und so bleiben vielleicht noch ein paar Euro übrig, um dann doch die teureren Brautschuhe zu kaufen. Es soll ja Bräute geben, die sich im Web sogar gebrauchte Designerbrautkleider zum Schnäppchenpreis ersteigert haben. Weiß von den Hochzeitsgästen ja keiner.

Foto von en.dawanda.com

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.